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I Civitoti in Pretura
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Compagnia Teatro Popolare
" Città di Merzig "
Präsentiert
in der Stadthalle-Merzig
I Civitoti in Pretura
Einakter-Stück
von:
Nino Martoglio
Samstag 20 Januar 2001 19.00 Uhr.
Darsteller u. Interpreten
Cicca Stònchiti .....................................Carmela Traina
Giuvanni Massillara ................................Alfonso Miceli
Amtsrichter......................................... Giuseppe Ferlisi
Staatsanwalt ........................................Salvatore Presti
Gerichtsschreiber.............................. Alfonso Montante
Amtsdiener............................................. Gaetano Nola
Der Rechtsanwalt Pappalucerna... Antonio Brugugnone
Herr Rapa ............................................Franco Capizzi
Violanti ...........................................Carmela Salamone
Mitarbeiter:
Szenenbild............................... Piero Marotta
...."..................................Antonio Brugugnone
Kostüme.................................Carmela Traina
Requisiten:........................Antonio Brugugnone
Technik:.............................. Alessandro Ferlisi
Souffleur.... .............E. Martino/A. Brugugnone
Videoaufnahmen...............S. Fiore / W. Müller
Regie
Giuseppe D'Auria
Die Bilder
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Verhandlungssaal eines Amtgerichts in Catania, Anfang des Jahrhunderts.
Der Angeklagte G. Masillara wird beschuldigt seinen Nachbar G. Fraschinella mit einem Messer verletzt zu haben. Bevorzugtes Thema des Autors, selbst aus Catania stammend, ist das zusammentreffen zweier unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen mit Ihren völlig unterschiedlichen Sprachen und Kulturen:
Die Sizilianer und die Norditaliener, vom Autor gerne als die vom Kontinent bezeichnet. Aus beiden Kulturkreisen nimmt Martoglio gerne die extreme: Auf der einen Seite der Richter aus dem Norden der bemüht ist die Handlungsweise dieser Menschen zu begreifen deren Sprache er nicht versteht. Auf der anderen Seite Francesca (Cìcca) Stònchiti, der Prototyp einer sizilianischen streitsüchtigen Waschfrau die gerne viel redet, sie soll den Streit beobachtet haben und soll als Zeugin aussagen. Sie stammt, wie die anderen Beteiligten auch, aus der Civita, einer Gegend in Catania die nicht gerade über den besten Ruf verfügt. Cicca spricht einen sehr farbenprächtigen und seltenen Dialekt den offensichtlich kein Mensch im Gericht versteht außer der Anwalt der verpflichtet wird den Masillara zu verteidigen. Er schaltet sich hin und wieder ein und versucht zu übersetzen was die Stònchiti meint, die gerade rechtzeitig merkt dass sie im Begriff ist alles zu verraten. Zum Schluss gibt sie zwar zu den Streit beobachtet zu haben, beteuert aber kein Messer gesehen zu haben. Der verschlafene Protokollführer, schreibt auch nur das was er zu verstehen glaubt, selbst der Richter wundert sich über seine Übersetzung.
Weitere wichtige Figur im geschehen ist der zweite Zeuge: Der Carabiniere Messer Rapa, er stammt aus Kalabrien und ist, zu seinem Leidwesen, der Spott der Gegend. Er stottert sehr bildhaft und unter dem Gelächter des anwesenden Publikums seine Version der Messerstecherei, unter anderem dass die Stònchiti alles beobachtet hat, Sie wird dann zum zweiten mal aufgerufen und hat ihre Mühe zu erklären dass Sie kein Messer gesehen hat. Als sie merkt dass sie einen Ohrring verloren hat nutzt sie die Gelegenheit um aus dem Schlamassel zu kommen.
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